Preise für Nahrungsmittel in NRW um 7,0 Prozent gestiegen

Lebensmittelpreise in NRW liegen deutlich höher als vor zwei Jahren

Preise für Speisefette und Speiseöle +15,7 Prozent gestiegen

Im Februar 2022 sind die Preise für Nahrungsmittel in NRW um 7,0 Prozent und die für Energie sogar um 24,6 Prozent gestiegen.

Wie das Statistisches Landesamt mitteilt, erhöhten sich in den letzten 24 Monaten die Verbraucherpreise insgesamt um 6,7 Prozent (Basisjahr 2015 = 100).

Im Bereich der Lebensmittel stiegen von Februar 2020 bis Februar 2022 insbesondere die Preise für Speisefette und Speiseöle (+15,7 Prozent). Und auch Gemüse ist um +10,3 Prozent teurer geworden.

Süßigkeiten

Für alle Liebhaber von Süßigkeiten gibt es jedoch eine gute Nachricht, denn die geringsten Preissteigerungen verzeichneten hier Süßwaren wie beispielsweise Zucker, Marmelade und Honig (+2,6 Prozent).

Haushaltsenergien

Einen kräftigen Preisanstieg gab in den letzten zwei Jahren bei den Haushaltsenergien um 21,9 Prozent. Mit einer noch höheren Preissteigerung.  Bei Heizöl und Kraftstoffen waren die privaten Verbraucher mit noch höheren Preisanstiegen (+34,1 Prozent) konfrontiert.

Preisanstieg im Einzelnen

Brot kostet dem Verbraucher 5,2 % mehr als noch im letzten Jahr. Das liegt auch an den enorm angestiegen Erzeugerpreise der Industrie für Mehl um 22,6 %. Das bedeutet auch, dass nicht nur für Brot, sondern auch für Teigwaren rund 19 % mehr bezahlt werden müssen.

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine geht der Preis für Weizen auch weiterhin durch die Decke. Alleine heute liegt der aktuelle Kurs für Weizen je Tonne bei 386,00 Euro (+1,58 %). Das ist fast eine Verdoppelung gegenüber zum Juli 2021 (197,25 Euro).

Was bereits an höheren Preisen schon im Februar zu Buche schlug, war der höhere Preis für Lebensmittel von 5,1 %. Und beim Fleisch lag der Aufschlag bei 4,1 %, bei der Milch bei 6,2 %.