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Westfalen e.V. will Westfalen stärker machen

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Westfalen hat ein neues Sprachrohr: Westfalen e.V. – Motto: Einigkeit macht – vor allem Westfalen – stark

Ein Verein, ein gemeinsames Ziel: Organisationen und Institutionen sollen hier einvernehmlich und kooperativ gebündelt werden. Geschäftsführer des Vereins ist der Diplom-Verwaltungswirt/Betriebswirt und Bürgermeister a.D. Andreas Grotendorst aus Raesfeld.

HAMM. Der Verein will eine starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger, Verbände und andere Organisationen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster sein. „Damit Westfalen im sich weiter verschärfenden Wettbewerb der Regionen wahrnehmbar bleibt, muss es eine gemeinsame und starke Interessenvertretung geben, die die Anliegen abseits der bereits vorhandenen Organisationen und Institutionen einvernehmlich und kooperativ bündelt. Wir arbeiten parteiübergreifend, unabhängig, ehrenamtlich und nach dem Motto: Einigkeit macht – vor allem Westfalen – stark“, erklärt Manfred Müller, bis 2020 langjähriger Landrat des Kreises Paderborn. Er wurde am Donnerstagabend zum Vorsitzenden von Westfalen e.V. gewählt.

Seine Stellvertreterin Susanne Festge, Unternehmerin aus Oelde, betont: „Westfalen e.V. ist ein Angebot an alle Interessierten, die Kräfte zu bündeln, um damit nicht nur auf den unterschiedlichen politischen Ebenen besser gehört zu werden. Unser Zusammenschluss ist keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung der bestehenden Organisationen. Die Fortentwicklung Westfalens ist uns – auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie – eine Herzensangelegenheit.“

Herzlich, verlässlich, innovativ

„Herzlich, verlässlich, innovativ – das sind die Beschreibungen, die den Namen Westfalen e.V. ergänzen und auf den Punkt bringen“, erläutert Marc Herter, Schatzmeister des Vereins und Oberbürgermeister der Stadt Hamm, die Sitz der neuen Interessenvertretung Westfalens ist. „Die geographischen Umrisse Westfalens bilden ein Herz – und Hamm liegt mittendrin“, freut sich das Stadtoberhaupt über den Standort der Geschäftsstelle. „Die Westfälinnen und Westfalen sind ja für ihre Bodenständigkeit und Verlässlichkeit bestens bekannt. Ihre Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen – insbesondere auf dem wirtschaftlichen Sektor – und ihre Innovationskraft hingegen weniger“, verdeutlicht Herter, dass das Image Westfalens ausbaufähig ist. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich im Hammer Rathaus.

Westfalens Pluspunkte stärker bündeln

Diese Einschätzung unterstreicht Andreas Grotendorst, der vom Vorstand zum Geschäftsführer bestellt wurde: „In Westfalen spricht es sich langsam herum, dass hier erfolgreiche Unternehmen – etwa der Automobilzulieferbranche – angesiedelt sind und Arbeiten in wunderschönen Landschaften möglich ist. Diese Pluspunkte sollen – vor allem in der Selbsteinschätzung der Westfalen – stärker betont werden“, befindet Grotendorst.

Dem Vorstand von Westfalen e.V. gehören neben Unternehmer (Metallwerke Renner) Jürgen Henke (Schriftführer) aus Ahlen ferner an:

  • Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen, der in Werne wohnt
  • Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) aus Arnsberg
  • Dr. Marie Theres Thiell, Aufsichtsrätin in verschiedenen Unternehmen und Mitglied des Landesverbandsvorstandes Westfalen des Verbandes deutscher Unternehmernehmerinnen
  • Burkhard Leismann, ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Ahlen
  • Dr. Hans-Ulrich Predeick, Rechtsanwalt und Erster Landesrat a.D. aus Münster

Kooptierte beratende Mitglieder im Vorstand sind die Regierungspräsidentinnen von Münster und Detmold, Dorothee Feller und Judith Pirscher, sowie der des Regierungspräsidenten von Arnsberg, Hans-Josef Vogel und der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Matthias Löb.

Westfalen – ein starkes Stück Nordrhein-Westfalen

Der neue Vorstand freut sich ganz besonders über den Rückenwind aus der Mitgliederversammlung, die gestern in Münster im Freiherr-vom-Stein-Saal stattfand: alle Beschlüsse und Wahlen erfolgten einstimmig. Einen ersten Ausblick auf die enormen Potenziale Westfalens gab Landtagspräsident André Kuper in seinem Gastvortrag: „Westfalen – ein starkes Stück Nordrhein-Westfalen.

Der Beirat wird unter anderem vom Landtagspräsidenten André Kuper und dem Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Dr. Fritz Jäckel unterstützt.

Der neue Vorsitzende Manfred Müller bedankte sich bei den langjährigen Vorstands-Mitgliedern Dr. Thomas Bentz, OKD a.D. Raimund Pingel und Dr. Ludwig Jörder sowie dem Vorsitzenden des Beirates, Dr. Hans-Peter Rapp-Frick und dem Mitarbeiter der Geschäftsstelle, Harm Hendrik Esser.

Hintergrund zu Westfalen e.V.

Westfalen e.V. setzt die Arbeit des früheren Vereins Westfalen-Initiative fort, der sich von der Stiftung getrennt hat. Schwerpunkte der Aktivitäten sind

  • bessere Vernetzung der am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben engagierten Westfälinnen und Westfalen,
  • Bündnisse mit vorhandenen Gruppen, Organisationen und Einrichtungen schmieden,
  • koordinierende Aufgaben (etwa Abstimmung der Aktivitäten der Teilregionen Münsterland, Ostwestfalen, Lippe, Südwestfalen und Westfälisches Ruhrgebiet) wahrnehmen,
  • die gesamte Region betreffende Veranstaltungen (auch in Kooperationsform) anbieten,
  • Materialien für den politischen Willensbildungsprozess (etwa Untersuchungen oder Statements zu Detailfragen) bereitstellen,
  • und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing für ganz Westfalen betreiben

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