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Neuer Fernwanderweg für Naherholung vor der Haustür

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RVR, Land und Verein Naturpark Hohe Mark eröffnen Hohe Mark Steig

Dorsten (idr). Eine willkommene Ablenkung von Homeoffice, Homeschooling und Co., noch dazu an der frischen Luft, bietet der jetzt fertiggestellte Fernwanderweg Hohe Mark Steig zwischen Olfen und Wesel.

Auf 137 Kilometern verbindet er vielfältige Naturlandschaften, Aussichtpunkte und Sehenswürdigkeiten in elf Gemeinden im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Münsterland. Ab sofort können hier die Wanderschuhe geschnürt werden: Heute (16. April) eröffneten Regierungspräsidentin Dorothee Feller, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Geschäftsführerin Dagmar Beckmann vom Naturpark Hohe Mark e.V. den Qualitätswanderweg. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Land NRW haben das neue touristische Angebot realisiert.

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Bei der Eröffnung des Hohe Mark Steigs: Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark, Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin (v.l.) Foto: RVR/Wiciok

Magentafarbene Schilder mit einem leicht geschwungenen Weg und stilisierten Bäumen führen Wander-Fans jetzt durch die attraktiven Landschaften des Naturparks Hohe Mark mit den Waldgebieten Haard, Hohe Mark, Üfter Mark, Dämmerwald und Diersfordter Wald sowie der Westruper Heide und der Holtwicker Wacholderheide.

18 Kilometer lange Wasseroute

Am Wegesrand liegen die Schleusen Datteln und Ahsen, die Gewässer Lippe, Stever, Issel, Schwarzes Wasser sowie der Halterner Stausee und der Auesee, der Naturwildpark Granat und die Schlösser Lembeck und Diersfordt. Ergänzend zur Hauptstrecke und der 18 Kilometer langen Wasseroute wird es künftig auch Rundwege für Tagesgäste geben – die sogenannten Landstreifer. Mit der „Waldpromenade“ in Oer Erkenschwick, die der RVR im Oktober 2020 eröffnet hat, gibt es bereits einen.

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Beschilderung am Fernwanderweg Hohe Steig Mark. Foto: RVR/Wiciok

Nachhaltiger Naturtourismus

„Das Wandern erlebt einen kräftigen Boom. Vor allem in Zeiten der Pandemie ist der Freizeitsport für viele Menschen eine willkommene Auszeit vom Alltag,“ erläutert RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. „Mit dem Hohe Mark Steig fügen wir dem wanderrevier.ruhr einen attraktiven, qualitativ anspruchsvollen Fernwanderweg hinzu, der ohne lange Anfahrt zu erreichen ist. Als größter kommunaler Waldbesitzer in NRW setzen wir auch mit diesem Wegeprojekt auf einen nachhaltigen Naturtourismus für die Metropole Ruhr.“

Die Gesamtkosten für den Ausbau des Hohe Mark Steigs belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. 80 Prozent kommen aus Förderprogrammen der EU und des Landes NRW, 20 Prozent trägt der Regionalverband Ruhr zur Finanzierung bei. Der RVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün hat die infrastrukturellen Maßnahmen umgesetzt und wird auch die Pflege und Unterhaltung des Hohe Mark Steigs für die nächsten 15 Jahre sicherstellen.

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Schutzhütte mit Infotafeln am Fernwanderweg Hohe Mark Steig. Foto: RVR/Wiciok

Weitere knapp 400.000 Euro, ebenfalls aus der europäischen EFRE Förderung, stehen für die Entwicklung des Marketings zum Steig zur Verfügung. Hierzu übernimmt der Naturpark Hohe Mark e.V. die Kofinanzierung.

Die Entwicklung und Vermarktung des Hohe Mark Steigs ist ein Baustein des Regionale-2016-Projekts „WALDband“. Weitere Infos finden Sie unter https://www.waldband.rvr.ruhr

Informationen und GPX Tracks sind hier zu finden: https://www.hohe-mark-steig.de/

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