Auf meinem Sonntagsausflug im Stanlay Park Vancouver stieß ich auf diese herrlichen Seesterne. Ich kenne ja nur die Seesterne aus dem Atlantik, klein und gelb. Viele legten die armen Tierchen am Strand zum trocknen in die Sonne, um sie später dann als Andenken mit nach Hause zu nehmen.
Wer auf die Idee kommen sollte, eines dieser Seesterne getrocknet mit nach
Hause zu nehmen, der braucht dafür nicht nur die Sonne, sondern sollte auch genügend Konservierungsstoffe dabei haben. Die Sterne sind mehr als vier Handteller groß und ich denke, dass sie bei nicht fachgerechter Behandlung ganz schön stinken werden! Und ich glaube nicht, dass ein getrockneter oder toter Seestern so schön aussieht, wie lebend und in freier Natur.
Das Besondere an diesen Seesternen ist der Umgang mit der Sonne. Sie besitzen ein hervorragendes Versorgungssystem und pumpen sich mit Wasser während der Gezeiten so voll, dass sie quasie keinen „Sonnenstich“ bekommen und nicht austrocknen wenn sie am Strand liegen. Das ist gleich so, als würden Menschen auf die Wettervorhersage schauen und in Erwartung eines heißen Tages sieben Liter oder mehr Wasser in sich hineinschütten.

Räuberische Allesfresser [spoiler]
Was ihre Nahrung betrifft, so sind die meisten Seesterne nicht wählerisch. Sie ernähren sich hauptsächlich von Plankton – der Gesamtheit, der im Wasser umherschwimmenden tierischen und pflanzlichen Lebewesen, die nur eine geringe Eigenbewegung haben. Dazu zählen Algen und Quallen, kleinere Schnecken, Krebse und Würmer.
Muscheln knacken
Mit Hilfe seiner geschickten Saugfüße kann der Seestern sogar Muscheln erbeuten. Zu diesem Zweck ziehen seine Arme so lange an den beiden Schalen, bis die Muschel ermüdet und sich ein kleiner Spalt öffnet. Das genügt, um dem Seestern den Weg ins Muschelinnere frei zu machen. Quelle: http://www.wasistwas.de/natur-tiere [/spoiler]



























