StartGemeinde RaesfeldErleManu's Dorfcafé in Erle geht auf die Zielgerade zu

Manu’s Dorfcafé in Erle geht auf die Zielgerade zu

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Aus Bäckerei in Erle wird „Manu’s Dorfcafé“

Erle. Dort wo es über Jahrzehnte frische Brötchen und Kuchen gab, hat sich zur Freude der Erler eine neue Betreiberin gefunden. Ende Januar soll „Manu’s Dorfcafé“ offiziell eröffnet werden.

Manuela Radüchel strahlt über das ganze Gesicht, denn so langsam nimmt der Umbau der ehemaligen Bäckerei Heßling an der Erler Kirche Formen und Farben an. Schon als kleines Mädchen träumte sie von einem kleinen, eigenen Café. Den Wunsch hat sie sich jetzt in Erle erfüllt.

Manuela Radüchel Dorfcafe Erle

Obwohl noch kein Inventar vorhanden ist, lässt es sich bereits jetzt erahnen, wie schön ihr kleines, neues Café in Erle aussehen wird. Gut Ding will Weile haben, oder besser gesagt: Nur keine Hektik, lautet die Devise von Manuela, denn die offizielle Eröffnung ist erst für Ende Januar geplant.

Manuela Radüchel und Tochter Jenni (23J.), welche am Anfang Seite an Seite mit ihrer Mutter im Laden stehen wird, können es kaum erwarten, bis es soweit ist. Aber es wird noch etwas dauern, denn die offizielle Eröffnung soll erst Ende Januar sein.

Schnuppertage ab Mitte Dezember

Schnuppertage für alle, die jetzt schon wissen wollen, wie es aussieht und ein Tässchen Kaffee trinken möchten, ist für Mitte Dezember geplant. „Bis dahin, so denke ich, ist der größte Teil der Arbeiten fertig“, fügt Manuela Radüchel vorsichtig hinzu.

Manuela Radüchel Dorfcafe Erle
Ein langgehegter Wunsch von Manuela Radüchel geht mit der Eröffnung des Cafés in Erle in Erfüllung

Aus Bäckerei wird Manu’s Dorfcafé

Einst Backstube jetzt Café. Große Umbaumaßnahmen waren erforderlich. „Wir haben alles komplett mit heimischen Firmen umbauen lassen. Angefangen von den Toiletten, bis hin zu einer großen Küche. Das Interieur ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe“, sagt die Unternehmerin.

Bewusst habe sie sich bei der kompletten Inneneinrichtung, 26 geplante Sitzplätze plus Außenterrasse, für warme, gedeckte Farben entschieden. Angepasst an das Dorfbild soll das Aussehen des Cafés weder zu modern und noch zu bunt sein, sondern zeitlos. „Mir war es wichtig, dass mein Ladenlokal, wenn es fertig ist, Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt“, betont Manuela Radüchel.

Auch möchte sie mit ihrem Lädchen im Dorf einen gemütlichen Raum und Treffpunkt schaffen, wo sich jeder, Mann und Frau, Jung und Alt, wohlfühlt. In gemütlicher Runde, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen.

Manuela Radüchel Dorfcafe Erle
Mutter und Tochter Jenni. Welche Farben passen? Ein gutes Team. ©Petra Bosse

Café und Bistro

Morgens soll es im „Manu’s Dorfcafé“ oder auch „Bristro“ schon nach frischen Brötchen duften. „Frühstück wird es auf jeden Fall geben, alleine schon deshalb, da wir ja sonst hier in Erle keine anderen Möglichkeiten dazu haben“, so Radüchel.

Was das Kulinarische anbelange, sei sie viel unterwegs gewesen und habe Idee gesammelt, die sie zukünftig in ihre Küche einbringen möchte. Dazu gehören neben regionalen Produkten selbst hergestellte Spezialitäten wie Flammkuchen, Gulaschsuppe im Weck oder ein echter „Bayern-Burger“. Immerhin habe sie ja bayrische Wurzeln, und die sollen auf jeden Fall die Speisekarte bereichern, fügt sie lachend hinzu.

Und natürlich gibt es neben besonderen Backspezialitäten auch Selbstgebackenes nach Hausfrauenart sowie frische Waffeln.

An alkoholischen Getränken wird es gute Weine, darunter von einem Winzer aus dem Schwarzwald, geben sowie hochgeistige Getränke aus dem Schatten der Erler Kirche, sprich von Böckenhoff.

Das Café soll laut Radüchel ganztägig von dienstags bis sonntags geöffnet haben.

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