Arbeitsgemeinschaft „Genealogie Westmünsterland“ tagte in Gemen / Gründung einer Gruppe zur Höfeforschung geplant
Kreis Borken (pd). Ahnenforscher können im Westmünsterland mittlerweile auf einen reichen Fundus von Quellen und Dokumenten zurückgreifen. Die Sammlung der Arbeitsgemeinschaft Genealogie im Westmünsterland, die unter dem Dach der Kreisheimatpflege arbeitet, umfasst aktuell unter anderem 83.308 Totenzettel und 11.736 Stück Familienanzeigen. Diese Zahlen nannte der Sprecher der Gruppe, Alfons Nubbenholt aus Ahaus, am Samstag (15.5.) bei der Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft in Borken-Gemen. Rund 70 Interessierte waren in die Gaststätte Demming gekommen. [spoiler]
Der Vorsitzende des Heimatvereins Gemen, Albert Rentmeister, begrüßte die Gäste, informierte über die Geschichte Gemens und die Arbeit des Heimatverein. Rudolf Pierk aus Gescher erläuterte Neuigkeiten aus der Familienforschung. Dass das Interesse weiter steige, zeige unter anderem die Entwicklung der AG Genealogie. Aktuell zählt sie 176 Mitglieder, das sind 17 mehr als noch im Herbst vergangenen Jahres.
Bernhard Robers aus Vreden gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtige Hinweise zur Höfeforschung. Den Schwerpunkt legte er auf den Umgang mit Personenstandsregistern und -büchern, die für Familienforscher unverzichtbare Quellen sind. Für den Herbst verabredeten die Teilnehmer die Gründung einer Arbeitsgruppe „Höfeforschung“ innerhalb der AG Genealogie.
Die AG versucht Ahnenforschern die Arbeit unter anderem durch die Digitalisierung standesamtlicher Unterlagen, wie Geburts-, Heirats- und Sterbebücher, zu erleichtern. Alfons Nubbenholt erläuterte, welche Auswirkungen das neue Personenstandsgesetz auf die systematische Erfassung und Auswertung dieser Quellen für die Familienforschung hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regten an, demnächst gemeinsam verschiedene Archive zu besichtigen. Auf dem Programm stehen außerdem ein Besuch des Oostgeldrischer Kontakttages für Genealogie, Bauernhof- und Regionalgeschichte in Groenlo im Herbst und die Teilnahme an den Mittwochstreffen der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung in Münster.
An vier Informationsständen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend über einzelne Themenbereiche schlau machen. Heinrich Büssing aus Stadtlohn gab Auskunft über digitalisierte Kirchenbücher, Georg Weitenberg, ebenfalls aus Stadtlohn, informierte über die Möglichkeiten eines speziellen Computerprogramms zur Ahnenforschung und die Homepage der AG, Rudolf Pierk beantwortete Fragen rund um Totenzettel, Familienanzeigen und die Mitgliedschaft in der AG. Und Alfons Nubbenholt stand für allgemeine Fragen rund um die Familienforschung zur Verfügung.
Weitere Informationen zur AG Genealogie gibt es im Internet unter www.wmgen.de. [/spoiler]



























