„Let’s skate“ hieß es am Dienstag und Mittwoch in Zusammenarbeit dem Jugenhaus Raesfeld und Profi-Skater Titus Dittmann beim Skate-Workshop.

RAESFELD. Rund 50 Mädchen und Jungen lernen coole Tricks und haben beim innogy und skate-aid Workshops in Raesfeld noch jede Menge Spaß und Action.
Am Dienstag startete auf der Skaterbahn in Raesfeld der zweitägige Skate-Workshop „Let’s skate“ mit Profiskateboardern von „Skate-aid“ in Kooperation mit dem Jugendhaus Raesfeld. Eigendlich sei, so Philipp Hatkämper, Leiter des Jugendhauses Raesfeld, das Skaten nicht mehr ganz so groß in Moden. Durch den Wokrkshop konnte aber die Begeisterung bei den Teilnehmern an diese Sportart wieder neu belebt werden.

Neuer Rekord: 26 Kommunen aus NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein machen mit. Ziel des Workshops sei es, so Philipp Hatkämper, Leiter Jugendhaus Raesfeld, dass die Kinder ihre Freizeit gut nutzen und wir hiermit die Jugendlichen von der Coach holen.
Tolles Ferienerlebnis
„Wir freuen uns sehr über das Angebot von innogy. Damit können wir den Raesfelder Kindern noch ein weiteres tolles Ferienerlebnis bieten. Das ist vor allem für Kinder, die nicht verreisen sehr gut und wichtig. Der Kurs war schnell ausgebucht. Nun sind wir gespannt, wie es den Teilnehmern gefällt“, sagen Jugendhausleiter Philipp Hatkemper und Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Coole Tricks auf dem Skateboard üben, entspannt mit dem Longboard cruisen und anschließend sogar ein eigenes Board im Wert von rund 150 Euro mit nach Hause nehmen: Das alles bot der lehrreiche Workshops, die das Energieunternehmen innogy SE und die Initiative skate-aid aus Münster auch in Raesfeld anbot.
Wir machen Kinder stark
skate-aid versteht Skateboarden nicht einfach als sportliche Freizeitbetätigung, sondern verfolgt einen eigenen Ansatz der Kinder- und Jugendarbeit, wie Titus Dittmann erklärt: „Wir machen Kinder stark. Seit fast zehn Jahren nutzen wir die pädagogische Kraft des Skateboardens und unser ganzes Potenzial in mittlerweile 18 Ländern und über 25 Projekten.

skate-aid steht dabei für einen ganzheitlichen, selbstbestimmten Ansatz zur Förderung von jungen Menschen im Rahmen der Jugendhilfe, des Sports, der Kultur und Völkerverständigung.
Skateboarden gibt Kindern und Jugendlichen in ihrer Orientierungsphase sinn- und identitätsstiftende Freiräume und hilft ihnen, sich auf Basis von Selbstbestimmung und intrinsischer Motivation zu starken Individuen zu entwickeln.“

Lenken, Beschleunigen und Bremsen
Die skate-aid Coaches Jens Schnabel, Philipp Göckener und Christian Krause bringen den Jugendlichen die Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei.
Die Teilnehmer lernen zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat, wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken, ob die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden muss oder welche Kugellager Sinn machen und wie sie gewechselt werden.

Welches Skateboard passt zu mir?
Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis erfahren die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmer erste Fahrweisen und ein paar einfache Tricks, selbstverständlich ausgestattet mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern. Wichtig zu wissen: Die Workshops samt Verpflegung sind kostenfrei, jeder darf das ihm zur Verfügung gestellte Skateboard anschließend mit nach Hause nehmen.

26 Kommunen machen mit
26 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesem Jahr am Programm, acht mehr als in der Saison 2018 und damit so viele wie noch nie.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur Grundkenntnisse im Skateboarden, sondern auch die Persönlichkeitsbildung der Teilnehmer über den Sport. Das Team des bekannten Skateboard-Pioniers und skate-aid-Gründers Titus Dittmann macht dazu jeweils für zwei Tage in den Orten Station.




























