Aktuell 478 infizierte Personen, 8.426 Gesundete und 205 Todesfälle, damit insgesamt 9.109 bestätigte Fälle / „7-Tage-Inzidenz“ (Kreiswert): 63,6 pro 100.000 Einwohner

Kreis Borken. Im Kreis Borken sind derzeit (05.03.2021, 0 Uhr) 478 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bislang sind im Kreisgebiet 182 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt.

89 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 93 aktive Fälle bekannt.

Insgesamt 8.426 Personen sind inzwischen gesundet.
Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider zwei weitere Todesfälle. Verstorben sind ein 68-jähriger Mann aus Gronau und eine 35-jährige Frau aus Ahaus. Deren Angehörigen spricht Landrat Dr. Kai Zwicker sein tiefempfundenes Beileid aus.

Damit sind nun 205 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen.
Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 9.109. Hinweis: Die Daten vom Vortag haben sich gegenüber unserer gestrigen Dashboard-Meldung durch Nachmeldungen verändert.
Fallzahlen nach KommunenInfizierte | Gesundete | Verstorbene | Infizierte gesamt(In Klammern die Zahlen des Vortages)

01 – Kreis Borken478 (441)8426 (8412)205 (205)9109 (9058)
02 – Ahaus47 (40)1097 (1096)44 (44)1188 (1180)
03 – Bocholt84 (82)1449 (1441)38 (38)1571 (1561)
04 – Borken61 (58)819 (817)9 (9)889 (884)
05 – Gescher20 (19)462 (462)10 (10)492 (491)
06 – Gronau42 (37)1344 (1344)30 (30)1416 (1411)
07 – Heek33 (31)230 (229)5 (5)268 (265)
08 – Heiden6 (6)153 (153)3 (3)162 (162)
09 – Isselburg10 (6)237 (237)12 (12)259 (255)
10 – Legden11 (10)122 (122)0 (0)133 (132)
11 – Raesfeld7 (6)265 (265)4 (4)276 (275)
12 – Reken9 (10)363 (362)4 (4)376 (376)
13 – Rhede21 (21)412 (411)4 (4)437 (436)
14 – Schöppingen9 (5)116 (116)0 (0)125 (121)
15 – Stadtlohn48 (44)397 (397)16 (16)461 (457)
16 – Südlohn14 (14)153 (153)3 (3)170 (170)
17 – Velen11 (11)290 (290)8 (8)309 (309)
18 – Vreden45 (41)517 (517)15 (15)577 (573)

Update 6.1.2021 Bund und Länder haben sich zu einer weiteren möglichen Maßnahme in Landkreisen mit einer Inzidenz von mehr als 200 dazu entschieden, den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort herum zu beschränken, sofern kein triftiger Grund vorliege.

Weitere Maßnahmen

  • Betriebskantinen werden geschlossen wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen.
  • Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken.
  • Ein Verzehr vor Ort ist untersagt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten, großzügige Home Office-Möglichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
  • In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt.
  • Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.
  • Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Mindestens bis die Impfungen mit beiden Impfdosen in den Einrichtungen abgeschlossen sind, kommt den Schnelltests beim Betreten der Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu.
  • Bis spätestens Mitte Februar wird allen Bewohnerinnen und Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot gemacht werden können.
  • Der Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung für die Bildung der Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern.
  • Der Bund wird gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird.
  • Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde.
  • Die Beschränkungsmaßnahmen wurden in allen Bereichen durch umfangreiche finanzielle Hilfsprogramme des Bundes und der Länder begleitet.
  • Es sollen Abschlagszahlungen möglich gemacht werden. Erste reguläre Auszahlungen im Rahmen der bis Ende Juni 2021 laufenden Überbrückungshilfe III werden im ersten Quartal 2021 erfolgen.
  • Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland soll zukünftig grundsätzlich neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht, die frühestens nach fünf Tagen durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden kann, zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise eingeführt werden (Zwei-Test-Strategie).

Coronavirus – Beitrag zur Eindämmung leisten

Angesichts der weiter deutlich steigenden Infektionszahlen appelliert Landrat Dr. Kai Zwicker an die Bevölkerung, dass alle ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten zu haben. Jeder Einzelne sei gefordert, sich achtsam zu verhalten und Kontakte zu reduzieren. Dazu zähle vor allem, sich konsequent an die „AHA+L-Regel“ – Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften – zu halten.

Hinweis für Reiserückkehrer aus Risikogebieten:

Die Corona EinreiseVerordnung des Landes NRW wurde geändert. Mit der ab 07.10.2020 gültigen Fassung gilt nun: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet (zum Beispiel in den Niederlanden) waren, müssen sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden. Grenzpendler müssen sich einmal beim Gesundheitsamt melden, dazu gibt es unter https://kreis-borken.de/coronareise-grenzpendler ein separates Formular, in dem sie ihre Daten erfassen können.

Personen, die länger in einem Risikogebiet gewesen sind, müssen sich nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet beim Kreis Gesundheitsamt melden. Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Zudem müssen sie sich laut Corona Einreise Verordnung unverzüglich in häusliche Isolation begeben. Sie müssen dann solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie dem Kreis Gesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorgelegt haben.

Telefon-Hotline zum Coronavirus

Die Telefon-Hotline des Kreis Gesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Montags bis freitags ist sie von 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.infektionsschutz.de. Über die Entwicklung im Kreis Borken wird laufend unter https://kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

Über den nachfolgenden Link gelangt man zu einer Frage- und Antwortliste (FAQ) des Landes NRW, die sich insbesondere mit den Neuregelungen befasst: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#ef504a2.

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