Bauwagen ist bezogen  – Noch Platz für weitere Kinder ab drei Jahre

RAESFELD. Kleine und große „Waldwürmer“ tummelten sich am Samstag vor dem gelben Bauwagen am Naturparkhaus.

Der Waldkindergarten „Waldwurm“ hatte zu einem Eröffnungsfest am Naturerlebnisgelände Schloss Raesfeld eingeladen.

Silvia Harnath, Steffie Friedrich, Birigt Kremer, Katja Maschmeier (Kita-Leiterin) und Andreas Grotendorst freuen sich über den gelungene Start des Waldkindergarten v. l.

Um sich vorzustellen und bekannt zu machen hat sich das Kindergartenteam viele Aktionen ausgedacht: Spiele in und mit der Natur. Dazu gehörte ein Wald-Trommel-Workshop, Basteln mit Naturmaterialien, ein Kletterparcours, eine Ballonkünstlerin und vieles mehr. Die Kleinen konnten sich nach Herzenslust erproben und austoben.

Stolz

Einen Rundgang durch den Bauwagen machte Bürgermeister Andreas Grotendorst. Er staunte nicht schlecht, wie viel Platz diese kleine Hütte bietet. Angefangen von Kuschel- und Schlafecke bis hin zum Gemeinschaftsraum. „Ich bin stolz darauf, wie das pädagogische Team und der Vorstand das Projekt Waldkindergarten in gut einem Jahr umgesetzt haben“, so Grotendorst.

Im August ist der Waldkindergarten mit zwölf Mädchen und Jungen an den Start gegangen  Nun ist er fertig und hat noch Platz für weitere acht Kinder ab drei Jahre.

Mit dem Tag des „offenen Waldes“ möchte das Kita-Team nicht nur Einblicke in die neuen Räume geben. „Wir möchten nicht nur unseren Bauwagen präsentieren sondern uns heute auch bekannt machen, damit sich die Besucher in den Waldwurm verlieben und ihre Kinder hier anmelden“, so Birgit Kremer vom Vorstand.

Stressfrei

Kita-Leiterin Katja Maschmeier wünscht sich, dass dies nur der Anfang einer langen waldpädagogischen Arbeit ist.

Betreut werden die Kinder in dem etwas anderen Kindergarten von einem vierköpfigen Team mit viel Walderfahrung: Andrea Reining (Waldwurm-Leiterin), Chris Stöcker und Torben Köper-Südfeld sowie Katja Maschmeier. Die Tage in freier Natur und im Wald seien für die Kinder sehr stressfrei.

Nach gut zwei Monaten kann Katja Maschmeier ein erstes Fazit ziehen. „Der Lärmpegel ist sehr niedrig, und es gibt weniger Konflikte als zum Beispiel bei uns im Holzwurm, denn hier haben die Kinder viel mehr Platz und Auslauf.“ Und was die Natur alles zum Spielen bietet, wecke die Kreativität der Kinder. So wird aus einer Baumscheibe ein Lenkrad und aus einem Baumstamm ein Flugzeug.

von: Petra Bosse

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